ACHTUNG: Der Sozialdienst Amt Laupen SDAL hat seinen Namen per 1. Januar 2014 zu Soziale Dienste Region Laupen SDRL geändert. Mit dem Namenswechsel geht auch eine Anpassung der Adresse der Web-Site und der E-Mail-Adressen der Organisation einher. Bitte rufen Sie diese Web-Site künftig über die Domain www.sodirela.ch auf.

Geschichte

Allgemeines

Nach der Vereinslösung von Neuenegg und Laupen nimmt der „Koordinierte Sozialdienst im Amt Laupen“ (KSD) mit Sitz in Laupen per 21.11.1989 seine Arbeit auf. Dem Verband haben sich die Gemeinden Neuenegg, Laupen, Mühleberg und Frauenkappelen mit ca. 10'100 Einwohnern angeschlossen.

Sie übertragen dem Sozialdienst nebst der öffentlichen Sozialhilfe die Aufgabengebiete Asylwesen (spätere Auslagerung an Heilsarmee), Amtsvormundschaft, Pflegekinderwesen, Alimenteninkasso -und Bevorschussung.

Die Arbeit in einem so grossen Verbandsgebiet erweist sich als komplexer und zeitaufwendiger, als dies angenommen wurde. Anfänglich sind die Sozialarbeiter den Gemeinden fix zugeteilt und bieten Sprechstunden an. Seit 2001 übernehmen die Sozialarbeitenden neue Fälle nach einem Intakeverfahren, was sich wiederum nach ihrem Beschäftigungsgrad richtet. Sie sind dabei für alle Sachgebiete (Polyvalenz) zuständig.

Das neue Sozialhilfegesetz SHG wird per 1.1.2003 eingeführt. Gleichzeitig werden im Vorstand Ressorts und Arbeitsgruppen gebildet. Nach der OgR-Änderung 2005 wird die Delegiertenversammlung aufgelöst und jede Verbandsgemeinde hat 2 Sitze im Vorstand. Der Verbandsname wird auf „Sozialdienst Amt Laupen“ (SDAL) geändert.

Per 1.1.2005 tritt Frauenkappelen aus dem Verband aus, auf 2006 wird mit den sog. Partnergemeinden Ferenbalm, Golaten, Gurbrü, Kriechenwil, Münchenwiler und Wileroltigen eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet. Somit sind von den 11 Gemeinden aus dem ehemaligen Amt Laupen deren 9 dem SDAL angeschlossen. Mit dem neuen Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz beginnt 2013 eine neue Aera. Anstelle der Gemeindebehörden ist neu die regionale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde in Fraubrunnen für uns zuständig. Die administrative Arbeit der ehemaligen Behördensekretariate verlagerte sich teilweise in den Sozialdienst. Gleichzeitig wird für die Gemeinden Neuenegg, Laupen und Mühleberg die Schulsozialarbeit eingeführt. Eine Evaluation wird nach 2 Jahren erfolgen.

Per 1.1.2014 erfolgt erneut eine Namensänderung. Da die Ämter nicht mehr existieren, passt auch der Name Sozialdienst im Amt Laupen nicht mehr. Neu ist der Sozialdienst als „Soziale Dienste Region Laupen“ zu finden.

Büroräumlichkeiten

Der Sozialdienst ist in der Gemeindeverwaltung und im Werkhof Neuenegg untergebracht. Seit 1992 befinden sich die definitiven Räumlichkeiten im „alten Spitäli“ Laupen, oberhalb des BZL. Im Jahr 2007 erfolgt der Umbau und die Erweiterung des Bürotrakts.

Bürogemeinschaften mit dem Sozialmedizinischen Dienst und der Pro Senectute werden wieder aufgelöst - seit 2007 hat die Berner Gesundheit ihren Stützpunkt in unseren Büros. Nebst den baulichen Sicherheitsvorkehrungen kann ein eigenes Farbkonzept umgesetzt werden, was die Büros heller und freundlicher erscheinen lässt. Im 2013 mussten die Büros bereits erweitert und eine Wohnung im zweiten Stock hinzugemietet werden.

Betrieb

Die anfänglichen Missstände in der Buchhaltung können eliminiert werden. Seit 2002 läuft die Buchhaltung reibungslos. 2008 erarbeiten Vorstandsmitglieder, Geschäftsleitung und MitarbeiterInnen gemeinsam ein Leitbild.

2008/2009 wird eine Betriebsanalyse durchgeführt. Die Resultate sind ausgewertet und die Umsetzung läuft im Rahmen eines Prozess-Managements. Teil davon ist die Fallsteuerung, wonach die Klienten mit zeitlich und inhaltlich klar festgelegten Dienstleistungspaketen bedient werden. Im Rahmen des Controllings gilt seit 2013 für alle Auszahlungen das 4-Augen-Prinzip. Unterstützungen werden nur noch gewährleistet, wenn alle nötigen Unterlagen vorhanden und gemachte Auflagen erfüllt sind.

Personal

Von ursprünglich 2 SozialarbeiterInnen wächst der Sozialdienst stetig. Seit 1995 konnten aus Platzgründen keine Praktikantinnen mehr ausgebildet werden, was nun nach dem Umbau wieder möglich ist. Im Halbjahres-Rhythmus werden angehende SozialarbeiterInnen der Fachhochschulen Bern und Luzern ausgebildet.

Per 1.1.2007 wird eine Co-Geschäftsleitung eingesetzt. Dadurch sind die Bereiche Fachdienste und Verwaltung klar abgegrenzt und optimal besetzt. Dank dieser Veränderung kann die jahrelange Personalfluktuation gestoppt werden, was sich auf die Qualität und Konstanz des ganzen Dienstes auswirkt.

Seit 2010 werden im kaufmännischen Bereich Lernende oder PraktikantInnen ausgebildet.

design by Atelier Herrmann | code by eMeidi.com